Ein Auftakt nach Wunsch

Thomas Oberli (links) und Dirk Pauling Thomas Oberli (links) und Dirk Pauling Startklar! Startklar!

1:26:07,09 Stunden hatten Thomas Oberli und Dirk Pauling für die mit 650 Höhenmetern garnierten 21 Kilometer des Prologs. "Drei Aufstiege auf gutem Untergrund, und bei den Abfahrten musste man ein wenig Vorsicht walten lassen. Dort war es meist sandig mit ein paar lockeren Steinen", fasst Oberli die technischen Aspekte der Startetappe zusammen. Und am Ende sei es ein Gefühl gewesen, als fahre man auf einer Pumptrack – Sprünge inklusive.

Wo sie formmässig genau stehen, können die beiden Fahrer des Teams bike2help.ch zwar noch immer nicht sagen. Dafür war die Strecke zu kurz. "Ich merke gar nicht, dass ich etwas gemacht habe", sagte Oberli im Ziel. Kein Wunder: Er und Pauling fuhren etwa bei 85 Prozent der Höchstleistung. Wobei sich Pauling noch ein wenig an den Untergrund gewöhnen musste. Immerhin ist er aber besser gestartet als bei seiner ersten Cape Epic-Teilnahme. Damals ereilte ihn im Prolog ein platter Reifen. Um solches zu vermeiden, übergibt er sein Bike heuer täglich einem Mechaniker.

Jetzt wartet die erste richtige Etappe

Mit dem morgigen Montag kommt dann die erste richtige Etappe: 108 Kilometer und 2300 Höhenmeter gilt es zu absolvieren, mit fünfeinhalb bis sechs Stunden Fahrzeit rechnen die bike2help.ch-Fahrer. Oberli: "Wir werden wieder nicht voll fahren."

Zuvor ist nun aber Erholung angesagt. Der Tag hat nämlich früh angefangen: Bereits um 4:45 Uhr ging es los und es nieselte leicht. Nach dem Rennen waren Pauling und Oberli dann fast die ersten Fahrer in der grossen Zeltstadt. Der Vorteil: Sie mussten etwa beim Duschen nicht Schlange stehen und hatten danach sogar Zeit für einen Restaurantbesuch. Zum Schlafen sei es aber noch ein wenig zu heiss, erklärte Oberli am Nachmittag. Es herrschten 30 Grad.

 
Das Ziel nach dem Ziel: Velos, die an Schulkinder gehen.

Das Ziel nach dem Ziel: Velos, die an Schulkinder gehen.